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Gesundheit
Sie haben manchmal das Gefühl, in Ihrer Wohnung ist die
Luft dick und schlecht und suchen nach Möglichkeiten zur
Verbesserung des Wohnklimas? Gesundheitliche Beschwerden oder
ärztlicher Rat machen es notwendig, sich mit der Innenraumluftqualität
auseinander zu setzen? Können Holzschutzmittel, Schimmelpilze
oder andere Quellen für Ihre Probleme verantwortlich sein?
1. Schadstofferkundung
Sie vermuten schadstoffhaltige Bauprodukte in Ihrem Gebäude:
eine Begehung schafft Klarheit. Diese ist die Basis für eine
eventuell notwendige Sanierung. Abgesehen davon ist es wichtig,
für Reparaturen und Umbaumaßnahmen am Gebäude
die schadstoffhaltigen Bauteile zu kennen. Ein falsches Vorgehen
kann nämlich Schadstoffbelastungen erst hervorrufen! Wo setzen
Sie sinnvoll an? Was können Sie selbst leisten? Wofür
sind Fachleute notwendig?
2. Schadstoffuntersuchung
Der zweite Schritt.
Der Beratungsbericht hat Problembereiche aufgezeigt und Messungen
empfohlen. Sie wollen es jetzt ganz genau wissen. Wie hoch ist
der Wert des Schadstoffes. Eine Messung vorher und nachher bestätigt
den Erfolg einer Sanierung. Erwarten Sie keine ganze Problemlösung:
Eine Untersuchung ersetzt keinen Arztbesuch. Messwerte sind im
Einzelfall nicht bewertbar und zur Abklärung gesundheitlicher
Beschwerden geeignet. Es ist ein erster Schritt zur Bewertung.
3. Schadstoffe
Folgende Schadstoffe werden bei der Gebäudeerkundung und
Untersuchung bewertet: Asbest, Formaldehyd, Künstliche Mineralfasern
-KMF- (vor 1995 hergestellt), Mikrobiologische Keime (Schimmel),
Pestizide, Holzschutzmittel, PAK, PCB, Stickoxide, und VOC. Eine
Übersicht der Schadstoffe, ihrer Emissionsquellen sowie deren
Wirkung auf Ihre Gesundheit finden die hier.
4. Allergie - wie gehe ich vor?
Bei gesundheitlichen Beschwerden durch Schadstoffe ist ein Arztbesuch
absolut notwendig! Erhärtet sich der Verdacht können
Schadstoffuntersuchungen toxikologisch bewertet werden. Medizinische
Beratung erhalten Sie bei den Gesundheitsämtern (Landkreis
Gießen: Frau Dr. Friedrich Telefon 0641/9390-584 oder 0641/9390-401).
Bei schwerwiegenden Beschwerden kann man sich an die Umweltmedizinische
Ambulanz, als Koordinationsstelle für das interdisziplinäre
Hessische Zentrum für Klinische Umweltmedizin (HZKUM), Leiter
Prof. Dr. Th. Eikmann wenden (Sprechzeiten Mo und Do, 9.30-11.30,
Telefon: 0641/99 41 472)
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